Vivantes Hauptstadtpflege Haus Teichstraße: Klimaschutz und Energieeffizienz zahlen sich aus
Berlin, 19. November 2010 - Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioreneinrichtung Vivantes Hauptstadtpflege Haus Teichstraße zahlt sich Klimaschutz ganz konkret aus. Die Initiative "KWK-Modellstadt Berlin" hat anlässlich der Inbetriebnahme eines modernen Blockheizkraftwerkes (BHKW) in der Senioreneinrichtung Trimmgeräte für einen Bewegungsraum im Wert von 3.500 Euro gestiftet.
Umweltsenatorin Katrin Lompscher übergab an Dirk Skalski, Leiter Vivantes Facility Management und Bau, unter anderem ein Ergometer, eine Sprossenwand sowie Bälle und weitere Geräte zur Mobilisierung der Bewohnerinnen und Bewohner. „Ich freue mich, dass Vivantes sich ein weiteres Mal für diese effiziente Technologie entschieden hat. Hier profitieren ganz unmittelbar auch die Bewohnerinnen und Bewohner vom Einbau der schadstofffreien Technik. Wir müssen auch Senioren- und Pflegeeinrichtungen fit machen für die Zukunft. Im Rahmen unseres ImpulsE-Programms unterstützt das Projekt HEIM:VORTEIL seit 2007 Senioren- und Pflegeheime bei der Einsparung von Energie und Wasser erfolgreich“, sagte Katrin Lompscher bei der Übergabe.
Das von der Berliner
Energieagentur (BEA), von Vivantes und der Senatsverwaltung für Gesundheit,
Umwelt und Verbraucherschutz gemeinsam realisierte Vorhaben führt zu einer Kohlendioxideinsparung
von über 200 Tonnen pro Jahr, durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom und
Wärme in einer Anlage und die Optimierung der bestehenden Heizungsanlage. Das
BHKW mit einer Leistung von 48 kWel und 97 kWth liefert
jährlich 583 MWh Wärme und 288 MWh Strom, der komplett ins Ortsnetz eingespeist
wird. Planer und Betreiber der Anlage ist die BEA. Gefördert wurde die
Errichtung der Mini-KWK-Anlage durch den Energiefonds Berlin, finanziert von
Vattenfall Europe. Das BHKW in der Teichstraße ist eines von vier
Modellprojekten der Initiative KWK Modellstadt Berlin.
Insgesamt verfügt das Haus Teichstraße in Berlin-Reinickendorf über 155 Pflegeplätze.
Wie alle Seniorenpflegeeinrichtungen hat es einen unterdurchschnittlichen
Trinkwasserwärmebedarf, was die sommerliche Auslastung des BHKW beeinträchtigt.
Dennoch weist dieses Projekt ein hohes Übertragungspotenzial auf vergleichbare
Einrichtungen mit ähnlichem Wärmebedarf auf. Insgesamt gibt es in Berlin knapp
300 Pflegeheime.
Download der Pressemitteilung als pdf-Dokument.
Pressekontakt:
KWK Modellstadt Berlin
c/o Berliner Energieagentur GmbH
Volker Gustedt
Tel.: 030/ 29 33 30-19
Fax: 030/ 29 33 30-93
E-Mail: gustedt@berliner-e-agentur.de






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